Was ist ein
Messstellenbetreiber?

Der Messstellenbetreiber ist neben dem Netzbetreiber und Stromanbieter ein weiterer Akteur auf dem deutschen Energiemarkt. Um den Energieverbrauch in Wohnung, Haus, Unternehmen etc. (Verbrauchsstelle) messen zu können und damit Sie von Ihrem Energielieferanten eine korrekte Rechnung erhalten, ist eine Messstelle, etwa ein Stromzähler notwendig. Für diesen Zähler ist Ihr Messstellenbetreiber verantwortlich. Sollten Sie sich nicht für einen anderen Messstellenbetreiber entscheiden, ist Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber für Sie zuständig. Das ist meistens der örtliche Netzbetreiber.

ÜZW ALS GRUNZUSTÄNDIGER
MESSSTELLENBETREIBER

Die ÜZW Netz als grundzuständiger Messstellenbetreiber baut Stromzähler ein, betreibt sie, liest sie ab und warten diese und ist für die eigentliche Messung zuständig. Als grundsätzlicher Messstellenbetreiber für die Gemeinden Essenbach, Ergolding, Wörth/Isar, Niederaichbach, Bayerbach, Niederviehbach und Postau profitieren Sie von persönlichen und kompetenten Ansprechpartnern vor Ort, die Ihnen jederzeit bei Fragen zur Verfügung stehen.

INTELLIGENTE
MESSYSTEME

Im Jahr 2016 trat das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in Kraft. Bis 2032 müssen laut Gesetz alle alten Zähler ausgetauscht werden. Welches Mess-
system (modernes oder intelligentes Messsystem) eingebaut wird, hängt vom jeweiligen Energieverbrauch ab.

Dabei sind digitale Stromzähler ein wichtiger Teil der Energiewende. Vor allem die intelligenten Messsysteme sollen dazu beitragen, die Netze besser auslasten und steuern zu können.

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Häufig gestellte Fragen
zu Messstellenbetreibern

Welche Messsysteme gibt es?

Mechanische Stromzähler: Diese Zähler, etwa der klassische Ferraris-Zähler, sind in deutschen Haushalten noch weit verbreitet und haben eine lange Lebensdauer. Sie sind jedoch nicht fernauslesbar.

Digitale Stromzähler: Diese modernen Messeinrichtungen speichern den Stromverbrauch. Sie lösen in den nächsten Jahren die mechanischen Stromzähler ab.

Intelligente Messsysteme: Diese Messeinrichtungen sind mit einem Smart-Meter-Gateway verbunden und können Messwerte versenden. Künftig sollen auch Tarifinformationen empfangen werden können, um Verbrauch und Erzeugung besser steuern zu können.

Wann bekomme ich das intelligente Messsystem?

Sie benötigen ein Intelligentes Messsystem, wenn Sie

  • mehr als 6.000 kWh Strom im Jahr verbrauchen
  • eine Erzeugungsanlage (z.B. Photovoltaik) mit mehr als 7 kW Leistung betreiben
  • eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (§14 a EnWG) wie eine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung besitzen
Sind moderne Messeinrichtungen teurer als herkömmliche?

Sie bezahlen als Verbraucher bereits für die Miete Ihres Stromzählers und den Messstellenbetrieb. Die Kosten bei modernen Messeinrichtungen belaufen sich auf 20 Euro im Jahr, abgerechnet über Ihre Stromrechnung. Bei intelligenten Messsystemen fallen diese jedoch höher aus. Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber muss sich bei den Kosten an die Obergrenzen halten, die vom Gesetzgeber vorgegeben sind. Eine ausführliche Kostenauflistung finden Sie im Preisblatt.

Wie läuft der Austausch des Zählers ab?

Zwei bis drei Wochen vor dem Zählerwechsel erhalten Sie von uns einen konkreten Terminvorschlag. Falls Sie einen anderen Termin benötigen, können wir diesen nach Rücksprache auch verschieben. Der Zählerwechsel dauert in etwa eine Stunde. Zum vereinbarten Termin erhalten Sie Ihren neuen Zähler. Der Monteur braucht dann Zugang zum Zählerplatz. Bitte räumen Sie diesen gegebenenfalls rechtzeitig frei. Während der Montage kommt es zu einer kurzzeitigen Unterbrechung Ihres Stromanschlusses, Ihre Elektrogeräte werden in dieser kurzen Zeit nicht mit Strom versorgt. Nach dem Einbau des Intelligenten Messsystems schließt Ihr Monteur dieses ans Internet an und prüft, ob das System funktioniert.

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